Geschichte

Pronova Firmengebäude

Die Anfänge

Im Institut für Licht- und Bautechnik (ILB) an der Fachhochschule Köln wurden die Grundlagen für die Entwicklung von HoloPro™ erarbeitet. Dort beschäftigten sich Prof. Dr. rer. nat. Jörg Gutjahr (Photoingenieurwesen) und Prof. Dr. Helmut Müller (Architektur) mit den Möglichkeiten einer verbesserten Tageslichtnutzung in Gebäuden. Hierzu wurden verschiedenste Lichtlenktechniken untersucht und erforscht. Das besondere Augenmerk richtete sich dabei auf Holographisch-Optische-Elemente (HOE). Diese wurden bereits in kleinen Abmessungen zur Lichtlenkung in der Optik eingesetzt. Neu war im ILB der Gedanke, derartige Elemente in großen Dimensionen für die Fassaden von Gebäuden nutzbar zu machen.

Architekten, fasziniert von der transparenten, wirkungsvollen Lichtlenktechnik, wollten mehr. Gefordert wurde die Möglichkeit, bewegliche Bilder auf eine Glasscheibe zu projizieren. Das Ergebnis war eine Technik, die bis heute die Menschen beeindruckt: HoloPro™ ist eine transparente Projektionsfläche, die taghelle Videoprojektionen auf transparenten Flächen ermöglicht. Damit ist zum ersten Mal die Projektion in sehr heller Umgebung und sogar im Freien möglich. Schaufensterscheiben können so gestaltet werden, dass von außen die Projektion eines Werbefilms sichtbar ist, von innen hingegen ein freier Durchblick nach außen möglich ist.

Das Patent

HoloPro™ wurde 1998 vom ILB zum Patent angemeldet. Da jedoch das gemeinnützige Institut in seinen Möglichkeiten beschränkt war, suchte man einen Partner für die weitere Nutzung des Patentes. Diesen fand man im Unternehmer Kurt-Werner Gahrens (Gahrens+Battermann Gruppe), der im Juli 1999 die G+B pronova GmbH gründete.

pronova erwarb das Patent für die Erfindung mit dem Ziel, Produktion und Vertrieb für HoloPro™ aufzubauen. Im Rahmen eines Kooperationsvertrages wurde das Know-how vom ILB auf pronova übertragen und durch die Übernahme von Personal gestützt.

Der Markt

pronova hat im Bestreben, HoloPro™ bekannt zu machen und zu vertreiben, die Tür zu einem neuen Markt geöffnet, den transparenten Projektionsmarkt. Mittlerweile erfreut sich dieser Markt eines immer größer werdenden Interesses. In den Jahren seit Gründung des Unternehmens ist es gelungen, eine weltweite Vertretung durch lokale Händler in über 40 Ländern zu erreichen.

Die Partner

In Zusammenarbeit mit der Agfa-Gevaert Group wurde der holographische Film, der exklusiv von Agfa-Gevaert Group unter dem Namen SkyPro für pronova hergestellt wird, durch neue Materialien und insbesondere die Verbreiterung auf 1,70 m Breite verbessert.

Als weiterer wichtiger Partner treten die Glaswerke Arnold in Merkendorf auf, die den Einbettprozess in Glas ständig verbessern und somit für ein extrem haltbares und qualitativ hochwertiges Endprodukt ihren Beitrag leisten.

Eine Cobranding-Vereinbarung mit Bayer MaterialScience fördert den Einsatz von HoloPro™ in Makrolon®.

Für die Neuentwicklung von Systemen und die Planung von Festinstallationen steht pronova mit dem Schwesterunternehmen exact planwerk ein Ingenieurbüro zur Seite, das die Entwicklung neuer Produkte im System- und Zubehörbereich vorantreibt.

Die Produktpalette

Neben der holographischen Projektionsscheibe HoloPro™ in verschiedenen Varianten und dem künstlerischen HoloSign entwickelt pronova weiterhin in Zusammenarbeit mit der FH Köln lichtlenkende Elemente und 3D Hologramme.

Auf dem Projektionssektor sind zudem mit ProFess, der Rückprojektionsscheibe aus Glas, und ProLite, der leichten Acrylglasvariante, weitere Produkte von pronova entstanden, die neue und bessere Möglichkeiten der klassischen Rückprojektion eröffnen.

Wir freuen uns auf Ihre Anforderung im Bereich der Projektionstechnik, um gemeinsam eine innovative Lösung zu erarbeiten.