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03. Juli 2007

Double Helix Swing - ein digitales Kunstwerk mit HoloProTM im Wallraf-Richartz-Museum

Es klingt spannend: "Eine Installation für Mückenschwärme an Flussufern und seichten Gewässern", so beschreibt die Künstlerin Ursula Damm ihr digitales Kunstwerk, das zuletzt im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud in Köln zu bewundern war. Aber so richtig vorstellen kann man sich bis dahin noch nichts...

Einfach ausgedrückt: „double helix swing“ dient der Erforschung von Mücken. Die über Außenkameras aufgenommenen Beobachtungen werden über ein Funkmodul an einen Rechner geschickt. Von dort aus können die Mückenvideos einem zweiten Computer, auf dem eine spezielle bilderzeugende Software mit virtuellen Tieren läuft, zugespielt werden. Das digitale Kunstwerk dient dem Zweck, mehr über die Aufenthaltsorte von Mücken, ihre Art zu schwärmen etc. zu lernen. Die Installation erlaubt den Besuchern einen spielerischen und ästhetischen Umgang mit einem Forschungsthema.

Double helix swing in KölnDie Visualisierung der ungewöhnlichen Anwendung erfolgte als Großbildprojektion auf einer 67 Zoll großen HoloProTM-Spiegelscheibe, die von der Firma G+B pronova für die Kunstanwendung zur Verfügung gestellt wurde. Zustande kamen die Kontakte und schließlich die Kooperation über die Kunsthochschule für Medien in Köln. Das Besondere an der Spiegelscheibe: die Projektion erfolgt als Aufprojektion, heißt von vorne, somit kann die Scheibe wie ein Bild an der Wand hängen. Das helle Umgebungslicht im Museum beeinträchtigte die brillante Bildqualität dabei in keiner Weise. Sowohl die Spiegelscheibe wie auch alle anderen holographischen Produkte von G+B pronova sind konzipiert für den Einsatz bei Tageslicht.

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